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Zivilschutzverband - Wenn der Winter zuschlägt….

23.12.2019
Zivilschutzverband - Wenn der Winter zuschlägt….

   … dann kann es sogar zu Zivilschutzalarm kommen. Das haben wir Ende November erlebt. Extrem starke Schneefälle und Starkregen haben den Süden von Österreich stark getroffen. Die Folge: Straßensperren, unterbrochene Zugverbindungen, Evakuierungen, Lawinen, Muren, Überflutungen und Stromausfälle. In Osttirol waren hunderte Haushalte bis zu 5 Tage ohne Strom. Grund genug, um sich Gedanken über Vorräte, ein batteriebetriebenes Radio und Heizmöglichkeiten zu machen.   Wann schneit es besonders stark? Die häufigsten Wetterlagen, bei denen es zu starkem Schneefall kommt, sind vergleichbar mit den Lagen, die im Sommer besonders große Niederschlagssummen mit sich bringen. Dies wäre also für den Osten ein östlich vorbei ziehendes Balkantief, für den Osten und Südosten das Adriatief, den Süden das Genuatief, den Norden und Westen die Trogstaulage, sowie für weite Teile Österreichs das Vb-Tief (sprich „Fünf-b-Tief“). Ein Vb-Tief zieht vom Mittelmeer nach Norden bis Nordosten und kann vor allem im östlichen Mitteleuropa schwere Unwetter hervorrufen. Die Schneemengen sind zumeist proportional zur Temperatur: Je kälter es ist, desto größer die Schneemenge bei gleichen Niederschlagsmengen (möglich ist das etwa 30fache des Niederschlags in Millimetern – also bei 5 mm Flüssigwassergehalt können es bis zu 15 cm Pulverschnee sein).   Noch ein paar Sätze zu Lawinen: Die Gefahr von Lawinen gilt in erster Linie für den Alpenraum (westliches Niederösterreich), während Schneeverwehungen vorwiegend im Flachland des östlichen Niederösterreichs wie etwa im Bezirk Bruck an der Leitha auftreten. Von Starkschneefall spricht man, wenn in Lagen von über 800 Meter Seehöhe mehr als 30 Zentimeter Schnee in 12 Stunden fallen. Die Gefahren ergiebiger Schneefälle oder Eisanlagerungen die immer dicker und somit schwerer werden, können durchaus Gebäude und Hochspannungsmasten zum Einsturz bringen.   Und dann ist der Strom weg oder die Straße gesperrt… Ob durch Starkschnee in den Bergen oder Eis in den flacheren Gebieten – es kann in ganz Niederösterreich passieren, dass Sie ein paar Tage ohne Strom auskommen müssen. Oder ein paar Tage auf Ihre Vorräte angewiesen sind, weil die Straße zum nächsten Geschäft gesperrt ist. Wir empfehlen Ihnen, jedenfalls für diese paar Tage zu vorzusorgen. Das sollten Sie auf jeden Fall zu Hause haben: ein batteriebetriebenes Radio (damit Sie wissen, warum es bei Ihnen finster ist und wie lange es dauern wird), eine Notkochstelle (das kann auch ein Fondueset sein), haltbare Lebensmittel für einige Tage (der Kühlschrank wird irgendwann zu warm), und Wasser für einige Tage, raten die Experten des Niederösterreichischen Zivilschutzverbandes. Noch besser ist es natürlich, wenn Sie auf ein Blackout vorbereitet sind, dann sind 3 Tage ohne Strom oder Einkaufsmöglichkeit kein großes Problem für Sie. Was Sie dafür zu Hause haben sollten, erfahren Sie beim NÖZSV.