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Eröffnungsfeier Brotmanufaktur Josephbrot

04.10.2016
Eröffnungsfeier Brotmanufaktur Josephbrot

„Auf eine sehr, sehr gute Nachbarschaft!“, rief Joseph Weghaupt, der Kopf der Edelbrotmarke Joseph Brot, den hunderten Besuchern zu, die am Samstag, 24. September auf den Burgschleinitzer Kirchenberg gekommen waren, um die Eröffnung der neuen Brotmanufactur mitzuerleben. 39 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzeugen hier ab sofort auf 1.800 m² Brot und Gebäck für  die vier Wiener Filialen des Kultbrotes. Fünf Millionen Euro hat der 35-jährige Joseph Weghaupt in die neue Brotmanufactur investiert, weil sein früherer Standort in Vitis zu klein geworden war. Warum ausgerechnet Burgschleinitz? „Wir haben uns dutzende Orte in ganz Niederösterreich angesehen. Doch als wir hier unsere erste Besichtigung hatten, wussten mein Architekt und ich sofort: Das ist es! Hier sind wir inmitten von Feldern und Wäldern – und das passt zu unserem Brot, wo auch nichts anderes als Natur drin ist.“ In nur sechs Monaten entstand die Großbäckerei auf der grünen Wiese neben dem Kulturhaus Manhartsberg. Spaziergänger können durch die große Glasfront den Bäckern beim Arbeiten zusehen. Umgekehrt haben die Mitarbeiter beim Brotkneten eine freie Aussicht auf die Burgschleinitzer Wälder und Wiesen. Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung hat Joseph Weghaupt den neuen Betrieb in einer Pressekonferenz direkt vor der Manufactur der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dabei: Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der dem Gründer von Joseph Brot gratulierte und sich über diesen „wichtigen Impuls für das Waldviertel“ freute. Bürgermeister Leopold Winkelhofer betonte das „gute Einvernehmen mit dem neuen Top-Unternehmen in unserer Gemeinde“ und versprach Joseph Weghaupt: „Nach dem Betriebsgrund werden wir für Dich und Deine Familie auch noch einen schönen Bauplatz bei uns finden.“ „Wir machen echtes Brot, ausschließlich in Handarbeit“, erzählte Produktionsstättenleiter Christoph Csernak den Besuchern, die wegen des großen Interesses am Eröffnungssamstag im Viertelstundentakt an den Besichtigungstouren teilnahmen. Dem Teig geben die Joseph Brot-Bäcker vor allem eines: Zeit. Von der ersten Zutatenvermischung bis zum fertigen Laib können schon sechs Tage vergehen. „Wir haben einen Gegentrend geschaffen: Zurück zum Handwerk und Reinheitsgebot, Brot mit Charakter schaffen und Finger weg von Fertigmischungen und Zusatzstoffen.“ Maschinen gibt es in der Brotmanufactur in Burgschleinitz kaum, lediglich zum Rühren und Backen, der Rest wird von vielen Bäckerhänden erledigt. „Das ist keine leichte Arbeit“, sagt Joseph Weghaupt. „Wir strengen uns an, wir schwitzen und am Ende des Arbeitstages tut uns das Kreuz weh, aber wir wollen das so.“   Fotos: Joseph Brot