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Gänsgraben

Gänsgraben, © Reinhard Podolsky

Ein Naturjuwel: Der Gänsgraben

Einer der schönsten Wanderwege der Region beginnt östlich des Wasserschlosses in Burgschleinitz und ist über Jahrtausende vom Schleinzbach geformt worden. Der Weg führt nach der Kläranlage parallel zum Bach gen Osten. Anfangs kann man die ausgeprägten Prall- und Gleithänge, unter denen der Bach mäandriert, sehen. Doch merkt der Wanderer schnell, dass der Bach früher auch den umgebenden Granit durchschnitten hat.

Letzte natürliche Verbindung zwischen Wald- und Weinviertel

Nach einer kleinen Wiese wird das Gelände steiler. An den Abhängen trifft man nun auf bizarre Granitformen. Je weiter man geht, desto höher werden die Seitenwände, man befindet sich nun fast in einer Schlucht. Das Plätschern des Baches begleitet jeden Schritt. Oft queren Rehe dieses Tal, den Gänsgraben. Er ist eine der letzten natürlichen Verbindungen zwischen Wald- und Weinviertel. Schon seit alters her ist er als Weg benutzt worden. Auf den Anhöhen siedelten die Menschen schon seit mehr als 7.000 Jahren.

Eine der bekanntesten Fundstellen ist die Heidenstatt in den heutigen Katastralgemeinden Burgschleinitz (der östliche Teil) und Limberg (der westliche Teil). Die urzeitlichen Bewohner nutzten die geschützte Lage dieses Plateaus, das nach Norden durch den tief eingeschnittenen Gänsgraben und nach Süden und Westen durch einen Seitenbach abgeschirmt ist. Die archäologischen Funde befinden sich u.a. im Krahuletz-Museum in Eggenburg. Obwohl seit dem 11. Jahrhundert n. Chr. keine Besiedlung dort mehr stattgefunden hat, ranken sich bis heute Legenden um diesen Platz. Angeblich suchten sogar die preußischen Truppen im österreichisch-preußischen Krieg von 1866 diese „Stadt“, um ihr Quartier aufzuschlagen.

Auf der Nordseite des Gänsgrabens befindet sich eine uralte Landmarke, die „Alte Kuh“. Diese natürliche, aus verwittertem Granit entstandene Landmarke bezeichnete schon seit dem Mittelalter die Grenzen zwischen Burgschleinitz, Limberg und Straning. Anfang des 20. Jhdt. führte der Gänsgraben bis fast zum Ortsgebiet von Limberg. Dort befand sich einer der ältesten Nachweise menschlicher Besiedlung in unserem Raum. Bewohner aus der Mittelsteinzeit jagten hier vor etwa 10.000 Jahren Wisente oder große Hirsche und fingen im Schleinzbach Fische. Diese mittelsteinzeitliche Siedlung gibt es heute nicht mehr.

Zweifellos ist die tiefe Schlucht unterhalb der Heidenstatt der schönste Teil des Gänsgrabens: Die Granitwände erheben sich imposant nach oben, der gedämpfte Lichteinfall lässt eine eigentümliche Stimmung aufkommen, vor allem wenn man die Geschichte dieses Ortes kennt. Die Stille wird nur unterbrochen durch das Rauschen des Baches und das Gezwitscher der Vögel ...

Dr. Johannes Tuzar

Der Schleinzbach

Der Schleinzbach entspringt an der Wasserscheide auf dem Manhartsberg zwischen Sachsendorf, Gumping und Amelsdorf in einem unter Naturschutz gestellten Feuchtgebiet. Stellenweise ist er in begradigte Bachbette gezwungen oder wird unter der Bundesstraße 4 durch Rohre geleitet. Doch dann mäandriert er seinem natürlichen Lauf folgend bis nach Burgschleinitz, wo er auch den Wassergraben des Schlosses speist. Auf diesem Weg nimmt er einige kleinere Bäche auf, um dann gegen Osten bis in die Schmida zu fließen.

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